Köche verwenden bei einer Präsentation sehr scharfe Messer



In Kochsendungen im Fernsehen, aber auch bei Präsentationen an Gewerbeausstellungen, sieht man immer wieder mit welch großer Präzision und Schnelligkeit Köche mit ihrem Handwerkszeug arbeiten. Da geht einem schon mal ein Licht auf, woher die Redewendung „den Kochlöffel schwingen“ wohl her kommt.

Kochlöffel sind das eine und auch ohne taugliches Schneidbrett oder multifunktionalem Backofen ist in der Modernen Chefküche nichts mehr zu wollen. Eines der wichtigsten Arbeitshilfen des Kochs ist aber das Messer. Und zwar ein sauber geschliffenes, aus Edelmetall gefertigtes Hochpräzisionswerkzeug, versteht sich. Köche legen bei ihrer Arbeit großen Wert auf das qualitativ beste Material, das schnell mal ein paar hundert Euro zu stehen kommt. Wichtigstes Kriterium für ein Messer: es soll scharf sein – sehr scharf und es soll lange halten. Denn Messer sind nicht nur das Handwerkszeug und Aushängeschild des Kochs, sondern erleichtern ungemein die Arbeit.

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Dazu bedingt es natürlich höchster Fingerfertigkeit, denn die Verletzungsgefahr bei solchen Messern ist sehr hoch. Eine gut geschliffene Klinge schafft es ohne weiteres, bei unsachgemäßer Verwendung eine tiefe Wunde zu hinterlassen. Für den Hobbykoch, der nur mal ein paar Rüben in die Suppe schneidet, tut’s denn auch ein gewöhnliches Küchenmesser. Unschön geschnittenes Gemüse, Fleischstücke die aussehen, als wäre der Mähdrescher darüber gefahren, liegen da einfach nicht drin. Die Köche verwenden bei einer Präsentation sehr scharfe Messer und garantieren so neben dem Hochgenuss für den Gaumen, auch eine ansprechende Anrichtung auf dem Teller.

Ob das Essen schmeckt ist natürlich das wichtigste Merkmal eines guten Restaurants, genau so wie die Präsentation des Essens. Das Kalbs Medallion, angerichtet an einer exotischen Mangomilch-Sauce, oder der Traum der sieben Gemüse verdienen eine appetitliche Zubereitung, bei der das Auge mit großer Freude mitessen wird. Auch wichtig ist, ob der Gast zuvorkommend bedient wird, oder ob er nach der Pfeffermühle erst nachfragen muss, wo diese unbedingt dazu gehört. Und nicht zuletzt wird vom Kellner und der Kellnerin verlangt, stets freundlich zu lächeln und den Gast rundum zu verwöhnen.

Das ganze Arrangement, von der Zubereitung über die Präsentation bis hin zur freundlichen Bedienung kann man getrost als Aushängeschild für den ganzen Betrieb bezeichnen. Wer als Kunde, wie auch als Gastgeber Wert auf Zufriedenheit legt, darf keine Details übersehen und nicht schon bei der Ausrüstung ans Sparen denken. Aus dieser Sichtweise steht und fällt der Erfolg des Abends und des Dinners mit der Auswahl des optimalen Handwerkszeug. Sei es beim Messer, wie auch bei der Pfeffermühle – alles hat seinen Platz!