SHK Innung stellt bei einer Präsentation lose Flansche aus Edelmetall vor

Die SHK (Sanitär, Heizung, Klima) Innung aus Buxtehude hielt kürzlich ein Referat ab. Dazu waren alle Mitglieder
natürlich herzlich eingeladen. Zahlreiche waren erschienen, sodass Referent Reinhardt Blubb sich einer großen
Zuhörerschaft sicher sein konnte. Das Thema des Referats bezog sich auf die Einsatzmöglichkeiten loser Flanschen aus Edelmetall in Rohrnetzen. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf solchen
Rohrsystemen, in denen aggressive Flüssigkeiten und Stoffe zirkulieren, die besondere Ansprüche an die
Robustheit und Langlebigkeit des Materials stellen. Dabei kann es sich um chemisch komplexe und belastende
Substanzen handeln. Aber auch um stark verunreinigte Abwässer und dergleichen. Hier bieten sich verschiedene
Edelmetalle an. So sind bestimmte Legierungen gegen verschiedenste Einflüsse gefeit. Manch ein Edelstahl tut
sich durch besonders rostresistente Eigenschaften hervor. Ein anderer Edelstahl wiederum erweist sich als
besonders Widerstandsfähig gegen verschiedenen Säuren oder Laugen. Oder ein Stahl zeichnet sich dadurch aus,
dass er sich auch unter Hitzeeinwirkung vergleichsmäßig gering ausdehnt.
Die Ausführungen Reinhardt Blubbs gingen in diesem Zusammenhang auch auf die Entwicklung des Stahlmarktes
ein.
Heutzutage geht es im Stahlgeschäft sehr spezialisiert zu. Während früher große Konzerne wie
Thyssen oder Krupp den Markt für Stahl beherrschten, gibt es heutzutage viele kleine Unternehmen, die sich auf
bestimmte Verwendungszwecke spezialisiert haben. Die Vielzahl an Legierungen mit unterschiedlichsten Eigenschaften,
Vorteilen und Schwächen ist riesig. Diese Entwicklung begründet sich vor allem darin, dass immer mehr Dinge aus
Edelstahl gefertigt werden. Das können vergleichsweise banale Dinge, wie das heimische Essbesteck sein, aber auch
hoch spezialisierte und unalltägliche Dinge, wie die Bestandteile von Tauchausrüstungen oder eben jene losen
Flanschen, die Rohrleitungen in Verbindung miteinander bringen und auch unter widrigsten Umständen dicht halten
müssen. Je nach Verwendungszeck können unterschiedlichste Anforderungen und Ansprüche an Stahl gestellt werden.
Reinhardt Blubb machte in seinem Referat diesen Umstand dafür verantwortlich, dass es heute eine solche Vielzahl an
Legierungen gibt. Dabei ist, nach Auffassung des Referenten Blubb, noch viel Luft nach oben. Diese Entwicklung ist
seiner Meinung nach noch nicht am Ende.
Reinhardt Blubb kam zu dem Schluss, dass der Stahlmarkt heute größere Chancen biete als je
zuvor. So ist der Stahl, laut des Referenten, heute einer der gefragtesten Werkstoffe überhaupt und kann in dieser
Hinsicht gar mit den Kunststoffen konkurrieren. Nur dass Edelstahl dabei unglaublich flexibler und qualitativ in
vielerlei Hinsicht überlegen ist. So kann Stahl verschiedensten Anforderungen gerecht werden, während die
Kunststoffe, aufgrund ihrer geringeren Stabilität, kein so breites Spektrum an Anforderungen bedienen können.
Reinhardt Blubb machte deutlich klar, dass für Schwarzmalerei keine Berechtigung bestünde. Die Stahlindustrie habe
schon längst mit den aktuellen Entwicklungen Schritt gehalten. Dies würde einerseits durch die breite Verwendung
des Edelstahls und andrerseits durch die Präsenz der zahlreichen Hersteller belegt, so Blubb. Er verwies dabei zum
Beispiel auf den namhaften Hersteller ROFI, der unter rofi.de auch im Internet zu finden ist und an dieser Stelle seinen Katalog anbietet, sowie
ein direktes Bestellungssystem für Endverbraucher anbietet.
Mit diesem optimistischen Ausblick schloss Reinhardt Blubb sein Referat und bedankte sich bei den Zuhörern, die
sich nun wieder wie die Schneekönige freuten, in der Stahl verarbeitenden Industrie tätig zu sein. Es wurde
anschließend noch ein gemeinsames Abendessen, finanziert aus einer Gemeinschaftskasse, zu sich genommen.
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